
“Am demokratischen Leben in Europa anzuknüpfen, gemeinsame Werte zu erforschen und noch das bürgerliche Engagement zu stärken” sind auf internationaler Ebene gelebte und praktizierte Ziele am Elisabeth-Lüders-Berufskolleg in Hamm. Europa erfahrbar zu machen, gelingt am besten durch den unmittelbaren Kontakt und die Erfahrungen mit einheimischen Einrichtungen, mit den Menschen, ihrer Kultur und Sprache, welche neben der beruflichen besonders zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen.
Im Schuljahr 2024/2025 war es uns als Schule möglich, diesen Leitsatz und das Vorhaben der europäischen Union durch die vielfältigen Begegnungen von jungen Menschen in unterschiedlichen Ländern in Europa im Rahmen von durchgeführten Mobilitäten zu praktizieren. Wir sind stolz darauf, diese unterschiedlichen Auslandsaktivitäten an unserer Schule für unsere Lernenden und Auszubildenden anbieten zu können, und dies schon seit über 12 Jahren.
Unsere Schüler:innen, Auszubildenden und Berufspraktikant:innen hatten in diesem Schuljahr die Möglichkeit, an bildungsspezifischen Projekten und Praktika teilzunehmen. Dies konnte sowohl in diversen Einrichtungen der Kinderbetreuung (Schulen und Krippen, auch inklusiv) als auch in Handwerksbetrieben wie Bäckereien und Friseurbetrieben ermöglicht werden. Die Länder dieser Begegnungen sind Dänemark, Frankreich, Irland, Kroatien, Österreich, Tschechien, Polen und Serbien.
Unterstützt werden wir als Schule dabei von Erasmus+, ein Programm der Europäischen Union für Aus- und Fortbildung, Jugend und Sport.
Darüber hinaus nutzt das ELBK die kostenlose und sichere Plattform der Europäischen Kommission “eTwinning”, um sich mit anderen Schulen in Europa zu vernetzen, Ideen auszutauschen, oder gemeinsame Projekte mit Schulen im Ausland zu entwickeln.
Ein Überblick zu den bildungsgangspezifischen Auslandsaktivitäten sowie entsprechende Ansprechpersonen folgt nun in der Übersicht.
Insgesamt konnten über 130 Schülerinnen und Schüler ein Auslandpraktikum von 3 - 8 Wochen machen.
Unterstützt werden wir dabei von Erasmus+. Das Programm der Europäischen Union für Aus- und Fortbildung, Jugend und Sport
Erasmus+ ermöglichte es uns, berufliche Erfahrungen in Irland zu sammeln. Die Unterstützung beinhaltete die Kostenübernahme von Flug, Unterkunft und einer Taschengeldzahlung.
Das Praktikum wurde in "primary schools" und einer "Creche" absolviert. Die zuständigen Lehrkräfte des ELBKs standen uns in der Vorbereitungszeit, sowie in den ersten Tagen des Aufenthaltes als Ansprechpartner zur Verfügung.
Während der Praktikumszeit erhielt jeder Studierende die Chance ein Bildungsangebot durchzuführen und dieses schriftlich auszuformulieren. Außerdem wurde es uns Alleinerziehenden ermöglicht, unsere Kinder in den Austausch zu integrieren.
Wir sechs Schüler waren mehr als zufrieden mit den Erfahrungen, die wir Dank des Auslandspraktikums machen durften und würden die Möglichkeit für andere Schüler jederzeit empfehlen.
Lea, Sarah, Mirjam, Dustin, Charlotte, Theresa
Sprache: Für die Teilnahme sind englische Grundkenntnisse erforderlich, um sich zu verständigen.
Kompetenzen: Offenheit, Selbstständigkeit, Kontaktfreudigkeit
Dankeschön: Gastgeschenke als Zeichen der Dankbarkeit für Familien und Arbeitsstellen
Praktikum: Einblicke in das irische Bildungssystem
Unterkunft: Teilnahme am Familienalltag während der Weihnachtszeit
Freizeit: Flexible Alltagsgestaltung, Umgebungserkundung










Angehende Lebensmittelfachverkäuferinnen Schwerpunkt Bäckerei und Konditorinnen absolvieren zur Zeit in Wien ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in traditionellen und modernen österreichischen Bäckerei- und Konditoreibetrieben.
Zum siebten Mal bereits haben Auszubildende des ELBKs durch Unterstützung des Erasmus+ Programms die Chance, ihre fachlichen und interkulturellen Kompetenzen in der lebenswertesten Stadt der Welt zu erweitern.

Auch im Jahr des Brexits absolvieren Praktikant*innen aus dem Elisabeth-Lüders-Berufskollegs im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ ein vierwöchiges Praktikum in England.
Für die nächsten vier Wochen vertauschen sie die Schulbank mit der Tätigkeit in verschiedenen sozialen oder pädagogischen Einrichtungen. Einsatzorte sind die Southfield School, das Bradford College, das Spring Mount Care Home, der Sportverein Bradford Disability Sport & Leisure sowie die Netherleigh and Rossefield Primary School.
Es handelt sich dabei um SchülerInnen aus der Berufsfachschule für SozialassistenInnen und Kinderpflege sowie Studierende der Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege.
Der erste Gang führte traditionsgemäß zum Denkmal für die Opfer des großen Brandes in Bradford, das von der Stadt Hamm gestiftet wurde.
